Begleitetes Fahren ab 17 Jahre (BF17)

Sinn:

            -Verringerung der Unfallzahlen (um 22%) und Delikte (um 20%)

            -Verbesserung der Fahrkompetenz

 

Grundsätzliches:

-Das Mindestalter zur Erteilung einer Fahrerlaubnis der Klasse B/BE ist 17 Jahre

-Von der Fahrerlaubnis darf nur Gebrauch gemacht werden, wenn der Fahrerlaubnisinhaber während des Führens des Kraftfahrzeuges eine namentlich benannten Person begleitet wird

-Über die Fahrerlaubnis ist eine Prüfungsbescheinigung auszustellen. Die Prüfungsbescheinigung gilt bis drei Monate nach Vollendung des 18 Lebensjahres. Die Bescheinigung ist im Fahrzeug mitzuführen und auf Verlangen (Polizei) auszuhändigen. In der Bescheinigung sind die Begleitpersonen namentlich aufzuführen.

-Mit Erreichen des 18. Lebensjahres muss die Bescheinigung in den Führerschein umgetauscht werden (maximal 3 Monate danach)

 

Aufgaben der Begleitpersonen:

-Die begleitende Person soll dem Fahrerlaubnisinhaber

-vor Antritt einer Fahrt und

-während der Fahrt, soweit es die Umstände zulassen,

als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, um ihm Sicherheit beim Führen des Kraftfahrzeugs zu vermitteln. Die begleitende Person soll Rat erteilen oder kurze Hinweise geben.

 

Anforderungen an die Begleitpersonen:

-Mindestens 30 Jahre alt

-fünf Jahre ununterbrochen im Besitz der Fahrerlaubnis der Klasse B

-während des Begleitens den Führerschein dabei haben

-Maximal ein Punkt im VZR bei Antragstellung

-Maximal 0,5 Promille

-Kein begleiten unter Einfluss von Drogen (Ausnahme Krankheitsfall)

 

Verstöße gegen die Auflagen:

-Fahren ohne Begleiter führt zum Widerruf der Fahrerlaubnis, Bußgeld, Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre und Teilnahme an einem Aufbauseminar.